Unsere Gemeinschaft für eine grüne Heizzukunft in Warthausen
Nahwärme Warthausen setzt sich für eine umweltfreundliche Energieversorgung ein und fördert nachhaltige Heizlösungen für unsere Region. Unser Ziel ist es, mit erneuerbaren Energien die Lebensqualität zu verbessern und CO₂-Emissionen zu reduzieren.

Das Projekt kann in nachfolgende Meilensteine grob aufgeteilt werden:
Projektidee
- Erstes technisches Konzept erstellt (Winter 2025/2026)
- Besichtigung der Energiewerke Ilg in Dornbirn (Februar 2026)
- Vorabgespräch mit der Energieagentur Oberschwaben (März 2026)
Fazit: Uns wurde in dieser Vorbereitungsphase nahegelegt das Projekt vom Ende her zu denken, also beim Kunden anzufangen und die Anschlussbereitschaft abzufragen.
Ermittlung der Anschlussbereitschaft
- Vorstellung der Projektidee im Gemeinderat Warthausen am 13. April 2026
- Schriftlicher Versand des Anschreibens inkl. Fragebogen an die betroffenen Grundstückseigentümer durch die Gemeinde Warthausen (April 2026)
- Aufruf zur Beteiligung an der Abfrage im Mitteilungsblatt Warthausen (30.04.2026)
- Öffentliche Informationsveranstaltung am 05. Mai 2026 mit der Möglichkeit Fragen zu stellen, wurde von den Bürgern gut angenommen
- Die Auswertung der Interessensabfrage vom 30.06.2026 ergibt folgendes Gesamtbild:

Wir sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis! Vielen Dank an alle, die bis dato teilgenommen haben!
Wie geht es weiter?
Die Möglichkeit den Fragebogen mit der Interessenbekundung auszufüllen, bleibt weiterhin bestehen. Wir wissen, dass nicht alle Gebäudeeigentümer/ Wohnungseigentümer die Chance hatten, sich in dieser kurzen Zeit Überlegungen anzustellen, beziehungsweise sich unter den Miteigentümern abzustimmen. Oftmals werden die Mehrfamilienhäuser extern verwaltet, dies fordert ein hohes Maß Informationsaustausch und Zusammenarbeit. Wir sind weiterhin dankbar für jeden ausgefüllten Fragebogen, der uns erreicht.
Nahwärmeprojekt Warthausen: Nächste wichtige Schritte eingeleitet
Unser Nahwärmeprojekt entwickelt sich weiter: Mit der e-con AG aus Memmingen konnten wir einen erfahrenen und regional verwurzelten Projektpartner für die nächsten Planungsschritte gewinnen. Das Unternehmen verfügt über umfangreiche Erfahrung in der Planung, Umsetzung und im Betrieb von Nahwärmenetzen und wird uns bei der weiteren Entwicklung des Projekts fachlich begleiten.
Förderantrag für die Machbarkeitsstudie gestellt
Ein weiterer wichtiger Schritt erfolgte am 31. August 2026: An diesem Tag haben wir beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) den Förderantrag für die geplante Machbarkeitsstudie im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Wärmenetze (BEW), Modul 1, eingereicht.
Die Machbarkeitsstudie soll die technische und wirtschaftliche Grundlage für die weitere Projektentwicklung schaffen. Dabei werden unter anderem die mögliche Netzstruktur, geeignete Wärmequellen, die technische Ausgestaltung des Wärmenetzes, die erforderlichen Investitionen sowie die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen detailliert untersucht.
Enge Abstimmung mit der Gemeinde Warthausen
Parallel dazu stehen wir in engem Austausch mit der Gemeinde Warthausen. Ziel ist es, mögliche Synergien zwischen der kommunalen Wärmeplanung und unserem Nahwärmeprojekt frühzeitig zu erkennen und bestmöglich zu nutzen.
Dabei wird insbesondere geprüft, in welchen Bereichen Planungen, Infrastrukturmaßnahmen und notwendige Investitionen sinnvoll aufeinander abgestimmt oder gebündelt werden können. Auf diese Weise möchten wir vorhandene Potenziale gemeinsam nutzen und die Voraussetzungen für eine möglichst effiziente Umsetzung schaffen.
Wie geht es weiter?
In den kommenden Wochen und Monaten stehen die weitere Abstimmung mit der Gemeinde und unseren Projektpartnern sowie die Vorbereitung der nächsten Planungsschritte im Mittelpunkt.
Sobald uns eine Rückmeldung zum Förderantrag vorliegt und die nächsten Schritte konkreter feststehen, werden wir Sie selbstverständlich wieder über den aktuellen Stand des Nahwärmeprojekts informieren.
Machbarkeitsstudie
Die Machbarkeitsstudie stellt eine Vorabplanung des Gesamtprojekts dar. Zunächst werden die wesentlichen Komponenten für die Wärmeerzeugung und das Nahwärmenetz auf Basis des Wärmeverbrauchs der Anschlussnehmerbefragung zusammengetragen und gegenübergestellt. Auf Basis von Erfahrungswerten werden die Kosten zusammengestellt und der Preis für den Anschluss und der zu erwartende Wärmepreis kalkuliert.
Deshalb gilt:
- Je mehr potenzielle Anschlussnehmer pro Meter Leitung desto günstiger wird es für jeden Anschlussnehmer.
- Vor dem Abschluss der Machbarkeitsstudie kann kein verlässlicher Wärmepreis ermittelt werden.
Wir haben vor, das Ergebnis der Machbarkeitsstudie in einer öffentlichen Informationsveranstaltung vorzustellen, sowie auf der Homepage und im Mitteilungsblatt zu veröffentlichen.
Vertragsschluss
Alle betroffen Grundstückseigentümer werden aufgerufen sich zu melden, falls sie an das Nahwärmenetz angeschlossen werden wollen. Der Vertragsschluss ist freiwillig und unabhängig vom ersten Fragebogen.
